Neuseeland-Blog 2016

Aus aller Welt.

19. April 2016
Seit gestern befinden wir uns also in Australien, in Sydney. Sydney ist unsere letzte Station dieser für uns so genialen Reise. In Sydney besuchten wir bisher den Sydney Tower, Darling Harber sowie die Innenstadt. Morgen stehen noch die Oper und der Taronga-Zoo sowie diverse Bootsfahrten auf unserem Programm. Heute konnten wir auch eine zu kurze Zeit mit Chantal geniessen, eine "alte" Arbeits- und Reisekollegin von Gaby, die nach diversen Stationen in Sydney gelandet ist und hier ihren Master abschliesst. Zudem trafen wir ebenfalls Darren Germain, einen Künstler in seinem Fach, Paintbrush. Vor 4 Jahren kauften wir per Zufall auf dem Rocks-Market 2 Bilder von ihm, und heute durften wir ihn, da ja kein Markt stattfand, persönlich treffen. So kommen einige neue, geniale Paintbrush-Bilder mit uns in die Schweiz....... Und, im Tausch gegen unseren letzten Heimatliebe-Hut, ein Australien-Hut der Olympischen Spiele 2012 in London...... Es war ein beeindruckendes Treffen mit diesem "Lebenskünstler".Somit ist dies nun auch unser letzter Bericht von Down Under. Natürlich erzählen wir zu Hause allen Interessierten gerne über unsere Highlights..... Auch einige der über 4000 Fotos können bei uns angesehen werden..... Well, drum sag ich jetzt nur nochG'day Mate, C U next in Switzerland!
17. April 2016
Unser letzter Tag in Auckland und es regnet tatsächlich den ganzen Tag..... Sogar der Himmel über Aotearoa ist traurig, dass wir morgen das Land nach Sydney verlassen werden. Somit war unser heutiges Programm ein Programm mit vielen Unbekannten: Wir besuchten den Zoo von Auckland, waren uns aber bewusst, dass wir wegen dem Regen vermutlich nicht alle Tiere zu sehen bekommen. Es war trotzdem ein interessanter Ausflug, Auckland hat einfach den schönsten Zoo auf der Welt..... Trotz Regen verbrachten wir ein paar Stunden dort. Heute Abend ist nun noch das letzte Highlight, unser obligates "Abschluss-Nachtessen" auf dem Skytower von Auckland, dem höchsten Gebäude der südlichen Hemisphäre. Morgen geht es dann noch für ein paar Tage nach Sydney, bevor dann auch diese Ferien viel zu früh zu Ende gehen...…
16. April 2016
Auch heute war wiederum ein sehr spannender Tag: Zuerst haben wir Gabys Schulkollegin besucht, welche vor Jahren nach Auckland ausgewandert ist und erst vor kurzem Mutter von Mason geworden ist. Es ist immer wieder interessant, mit ihr zu diskutieren, auch wenn es immer wieder lange dauert, bis wir dies machen können..... Nach einem Lädele-Tag gings dann heute Abend an unseren 2. Rugby-Match, Blues vs Sharks. Dabei konnten wir ehemalige, aktuelle aber vermutlich auch zukünftige All Blacks bewundern....
15. April 2016
Gestern gings also von Paihia nach Auckland, wo wir zuerst unser Gepäck im Hotel deponierten. Anschliessend gings wie immer auf den Mount Eden, wo wir einerseits die Aussicht auf die Stadt geniessen wollten, andererseits ein letztes Foto von unserem Mietauto mit der Stadt im Hintergrund schiessen wollten. Doch welche Überraschung, auf den Mount Eden kann man nur noch spazieren. Danach gings direkt zur Vermietstation, wo wir unser Auto abgaben und dabei noch unseren Hiace von 2012 sahen (Nach den Alternator-Problemen war dies die letzte Tour und das Fahrzeug wurde pensioniert bzw. für Airport-Transporte eingesetzt....). Dann konnten wir ein erstes Mal die Stadt erkunden und den Abend geniessen.Heute gings um 08.30 Uhr Richtung Hafen, wo wir das Boot zum Rangitoto bestiegen. Unser Aufstieg auf den Lavaberg (260 Höhenmeter) dauerte 45 Minuten. Es ist immer wieder interessant, wie dieser einfache und "kleine" Berg eine so grosse Anstrengung hervorrufen kann. 30 Minuten keine Probleme, und dann fängt dieser Lavastein richtig an zu heizen und man muss sehen, dass man genügend Puste hat..... Doch die Aussicht lohnt die Strapazen.Danach trafen wir uns mit David und Hilary Howe, Gabys Host-Parents von 1999. Es folgte ein genialer Nachmittag auf ihrer neuen alten Jacht im Marina. David hat uns Flachländer alles über die Nacht und das Seeleben erzählt, und Gaby hatte genug Ruhe, mit Hilary zu diskutieren. Genial, diese Offenheit und der Humor..... Es war auch für die Kids ein schmerzlicher Abschied, und sie freuen sich schon aufs nächste Mal, wenn die Jacht fertig restauriert ist und wir gemeinsam ausfahren können...... Den Abend schlossen wir am Hafen ab mit einem anschliessenden Spaziergang "durch" Auckland.
13. April 2016
Heute haben wir unseren letzten Tag auf dem Waitangi Treati Ground verbracht. Hier wurde der Vertrag zwischen den Maori und den Engländern unterschrieben ist für die Kiwis wie für uns das Rütli. Ein neues Museum über all die Verhandlungen, Verträge und Besiedelung von Neuseeland wurde erst Anfangs dieses Jahres neu eröffnet. Zudem durften wir noch einmal an einer Maori- Performance teilnehmen und zum ersten Mal in meinem Leben, endlich, durfte ich ein Hongi mit einem Maori machen! Ich bin sicher, dieses Mana floss ungehindert in mich. Auf jeden Fall eine unvergessliche Situation für mich. Am Nachmittag fuhren wir noch einmal mit der Fähre nach Russel, wo ich im Sally's Restaurant meine erste, aber beste Seafood-Chowder-Suppe gegessen habe! Zurück in Paihia stellten wir dann fest, dass hier ganz viele Schweizer Auswanderer wohnen. Immer wieder wurden wir in Schweizerdeutsch angesprochen, an eine vor 9 Jahren ausgewanderte Schweizerin habe ich meinen"Heimatliebe"-Hut abgegeben...... So hat nun auch sie etwas Freude an einem Schwingerhut und ein Stück Heimat bei sich...... Morgen gehts nun leider schon Richtung Auckland, etwas gar schwermütig....
12. April 2016
Heute morgen gings recht früh raus mit dem Boot und dies bei wunderbarem, ruhigem Seegang. Via Russel gings heute zum Whole in the Rocks. Als erstes kreuzten wir das hereinkommende Kreuzfahrtschiff, bevor wir dann einige Delfine mit ihren Jungen beobachten konnten. Beim Whole in the Rocks konnten wir dann auch zum ersten Mal durchs Loch selber fahren. Bisher war der Seegang bei unseren Touren so stark, dass ein Cruisen nicht möglich war. Doch heute klappte es perfekt, dies dank unserer reinen Frauen-Crew..... Durch die Inseln gings dann wieder zurück nach Russel, wo wir ein Kaffee sowie einen Spaziergang durchs Dorf genossen. Zurück in Paihia gings auf den lokalen Markt, der immer nur stattfindet, wenn ein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt.
10. April 2016
Der gestrige Tag war für uns eher ein Ruhetag, den wir geniessen wollten. So bummelten wir frühmorgens zuerst durch Whitianga und machten Bekanntschaft mit interessanten, weit gereisten Einwohnern. Anschliessend setzten wir mit der Fähre nach Ferry Landing über wo wir unsere Wanderung ins Ungewisse starteten. Wir wussten einfach, wo wir ungefähr hin wollten und dass wir irgendwann wieder mit der Fähre zurück mussten. Also gings rauf und runter, Sandstrand, Regenwald, hügelig, flach, mehr oder weniger alleine auf weiter Flur, aber wunderbar ruhig und schön. Zwischendurch überholte uns mal ein alter Traktor mit angehängtem Boot, der Vater auf dem Traktor und die Mutter hinten auf dem Bootsanhänger im Boot sitzend: Familienausflug in Neuseeland aufs Meer..... Wir verliefen uns, machten einen zu grossen Bogen, fanden dafür ein wunderbares Kaffe mit der besten Creme Brulee- Glace und landeten nach über 3 Stunden wieder bei der Fähre. Wir alle haben diesen Ruhetag soooo genossen. Wieder zurück in Whitianga vergassen wir dann die Zeit beim Zuschauen, wie ca. 80 Fischerboote wieder an Land wollten..... Unsere Jungs haben die Rekordzeit von 2 Minuten fürs Auswassern gemessen...... Die Tochter eines ausgewanderten Schweizer Ehepaares erklärte uns dann, dass während 3 Tagen ein Fischerwettbewerb stattfand. Die Kiwi-Lady fand dann auch noch heraus, dass ihre Eltern aus unsere CH-Region ausgewandert sind. Sie selber war jedoch bisher noch nie in der Schweiz. Sie geht davon aus, dass ihre Kinder und Grosskinder vermutlich eher in der Schweiz sein werden als sie.........Heute morgen fuhren wir dann direkt nach Coromandel, wo wir mit der DCR Driving Creek Railway einen Ausflug auf den "Urwald-Hügel" gemacht haben. Barry Brickell hat diese ca. 3 km lange Bahnstrecke auf 178 MüM in ca. 30 Jahren selber gebaut. Es ist immer wieder faszinierend, mit diesem Bähndli hier hinauf zu fahren und zu sehen, was dieser ausgebildete Lehrer alles gemacht hat.......Nun geniessen wir Coromandel bei einem leichten Regenniesel, bevor es morgen dann Richtung Paihia geht, unsere zweitletzte Station in Neuseeland. Hierhin wollten wir vor 4 Jahren ja eigentlich auswandern....... Mal schauen, wie es uns dieses Mal gefällt.....
8. April 2016
Auch heute hatten wir wieder riesiges Wetterglück: im Radio war für den Nachmittag Regen angekündigt. Wir starteten jedoch am Morgen bei bestem Wetter und fuhren zuerst nach Paeroa, wo früher das L+P, Lemon und Paeroa, hergestellt wurde. L+P ist hier wie bei uns Rivella, das Nationalgetränk. Von hier gings dann die Küste hoch bis nach Whitianga. Unterwegs stoppten wir für eine Wanderung zu den Cathedral Coves. Bei meiner ersten NZ-Reise vor 15 Jahren war dies noch ein Geheimtip, nur wenige Menschen verliefen sich dort hin. Heute muss man richtig für einen Parkplatz "anstehen", und der wunderbare Wanderweg wurde zu eine "Wanderautobahn" umgebaut.... Wenigstens der Beach ist noch derselbe geblieben und das Wasser war für uns so warm, dass sich sogar Gaby ins Wasser wagte..... Vor uns war niemand im Wasser, nachher wagten sich wenigstens noch ein paar andere ins Meer. Und uns reichte es dann grad rechtzeitig vor dem Regen zurück zum Parkplatz.Nun sind wir also in Whitianga, das sich auch sehr stark verändert hat. Den dunklen Abend (den Mond kann man hier Abends interessanterweise nie sehen) genossen wir dann noch am Hafen wo wir den Fischern, den (Nach)Seglern und der Passagierfähre zusehen konnten.
7. April 2016
Heute sind wir von Rotorua zuerst ins Kiwifruit Country gefahren. Bereits zum 4. Mal besuchte ich heute das "360 Kiwi", eine Kiwifarm, wo geführte Touren durch die Farm angeboten werden. Heute hatten wir eine Privatführung, da sonst keine Touris anwesend waren. Im 2002 war ich das erste Mal da und wir waren Mitten in die Aufnahmen für den neuen Flyer geraten. So konnten wir dann im 2005 unsere Köpfe auf dem Flyer bewundern....... Nun wurde die Farm jedoch verkauft und das Touristengeschäft schliesst Ende Monat. Unser nächstes Ziel war dann Tauranga bzw. die Welcome Bay, wo wir ganz spontan ein vor 10 Jahren ausgewandertes Paar besuchen wollten. Dunja, die Tante von Jans Schulkameraden Lars, war leider nicht zu Hause, aber Serge, der Ehemann, erzählte uns ganz viele interessante Auswanderergeschichten.......Dann gings direkt weiter nach Waihi Beach, wo wir unser Beachfront-Cabin bezogen haben. Und endlich konnten wir im sehr warmen Meer auch einmal lange baden. Genial, den Sommer endlich zu geniessen, und dies, obwohl sie im Radio ein Gewitter mit Hurrican angekündigt haben........ Mal schauen, was kommt...…
6. April 2016
Wir haben den Aufenthalt in der stinkenden Stadt Rotorua sehr genossen. So sind wir den Schwefelpools nach"gereist" und haben verschiedene Geysire beobachtet. Im Te Puia sind seit unseren letzten Aufenthalt verschiedene "Erdlöcher" ausgebrochen und haben begonnen, Schwefel zu speien. Auch den Hauptgeysir konnten wir längere Zeit beobachten. Speziell, wie ein kalter Bach den Geysir speist und dann 100 Grad warme Schwefelwasser heraus kommen. Überall blubbert es nur so vor sich hin, dazu das Vogelgezwitscher, einfach erholsam und entspannend. Wenn doch die lauten Chinesen nicht wären...... Im Wai-O-Tapu konnten wir dann die verschiedenen Farben bzw. die Bestandteile der Pools bewundern. Die Natur ist halt schon einzigartig und genial!Zum Abschluss haben wir dann noch Rotorua "durchwandert" und ein bisschen gefaulenzt...…
4. April 2016
Heute ging es recht früh los Richtung Rotorua. Doch unser erstes Ziel war es, Mt Egmont/Taranaki noch zu sehen. Ich dachte wirklich, dass ich abreisen müsste, ohne den wunderbaren Berg zu sehen. Aber am Abreisetag war es dann doch klar genug, ihn noch zu bestaunen. Vor 15 Jahren hat es mich viel Schweiss gekostet, den Berg zu "bezwingen", bei Wind, Schnee und Nebel........Dann ging die Fahrt weiter nach Matamata, oder Hobbiton in den Filmen Herr der Ringe und Hobbits. Es ist immer wieder genial, in diesen Filmsets herum zu wandern und Film-Fakes zu suchen. Und zum ersten Mal durften wir heute auch in den Green Dragon. Beim letzten Mal war dies wie auch die Mühle und Brücke tabu für Touristen. Nun sind wir in Rotorua und geniessen ein paar Tage den Gestank der blubbernden Schwefelpools...…
3. April 2016 
Gestern starteten wir bei recht starkem Regen unseren langen Weg nach New Plymouth. Für uns war es tatsächlich der erste Tag mit schlechtem Wetter. Zwischendurch kam dann jedoch die Sonne hervor und die Temperatur stieg sofort recht an. Nach einer langen Fahrt erreichten wir kurz nach Mittag Stratford bzw. Toko, meine erste "Heimbasis" währen meiner ersten NZ-Reise 2002. Es ist immer wieder ein nach Hause kommen, auch wenn Pauls alte Farm nun von jemandem anderen geführt wird. So besuchten wir, bei schönstem Wetter, unseren "alten" Freund Tony und genossen eine kleine Führung über seine Schaffarm (ca. 4'500 Schafe). Anschliessend gings bei strömendem Regen nach New Plymouth, wo wir 2 Mal übernachten.Nachdem wir dank der Zeitumstellung eine Stunde länger schlafen konnten, besuchten wir heute morgen als erstes die Te Rewa Rewa-Bridge, die wie ein Walgerippe aussieht. Danach gings direkt in den Pukekura-Park, der auch ohne Lichter genial ist (2005 war der ganze Park mit Lichtern bestückt). Die Wanderung durch "den Regenwald" entschädigte uns dafür, dass wir dieses Mal den Able Tasman Nationalpark ausgelassen haben. Auch der Besuch des Brookland Zoos war trotz des für uns Schweizer recht kleinen Angebotes an Tieren, sehr spannend. Der anschliessende Besuch des " The Warehouse" fanden vor allem die Jungs cool, konnten sie sich doch recht günstig mit Rugby-Kleidern eindecken. Klar, auch Gaby und ich fanden Kleider für uns......Später haben wir dann noch die Wanderung entlang des Costal Walkways vom Campingplatz bis zur Wind Wand, dem Roten Windstab, gemacht. Heute Abend genossen wir ein gemeinsames Nachtessen im Marbles Buffet mit Tony und Laurianne, Stan und Marie-Rose sowie Anna und Daniel mit deren Tochter. Ein genialer Abend mit guten alten Freunden...… 
1. April 2016
Gestern morgen früh gings mit der Fähre von Picton nach Wellington, d.h. Von der Südinsel auf die Nordinsel. Gemütliche und ruhige 3 1/2 Stunden Überfahrt, mehrmals begleitet von Delfinen. In Wellington besuchten wir als erstes die Weta-Studios, wo ein Teil der Herr der Ringe-Filme gedreht wurden bzw. für über 100 Filmen Masken und sonstige Requisiten gemacht werden (King Kong, Avatar, Tintin, Hobbits, LotR etc). Genial, die Herr der Ringe-Füsse, Nasen und -Ohren einmal selbst in den Händen zu halten und zu sehen, wie dies alles fabriziert wurde. Anschliessend gings zum ersten shoppen und abends kurz etwas essen und anstossen auf unseren 10jährigen Hochzeitstag. Nils's Magen liess ein längeres geniessen leider nicht zu...….
Heute besuchten wir zuerst das Te Papa, das grandiose neuseeländische Nationalmuseum. Ausstellungen über Maoris, das Land, die einheimischen Tiere, Erdbeben und und und. Stundenlang könnte man hier verweilen, doch wir zogen es vor, mit der in der Schweiz hergestellten Cable Car noch zum Botanischen Garten zu fahren und dort ein feines Flat White mit einem Brownie zu geniessen. Anschliessend machten die Jungs (und Gaby) noch Jagd nach Souvenirs (bzw. Kiwi-Style-Kleider). Heute konnten wir unser "Jubiläumsessen" dann doch noch in Ruhe nachholen...…
Morgen gehts nun weiter ins Gebiet des Mt Taranaki, wo wir einige bekannte Gesichter überraschen möchten.....
30. März 2016
Vorgestern haben wir einen Tagesausflug nach Akaroa gemacht. Man konnte gut feststellen, dass auch NZ ein freies Wochenende hatte, viele Kiwis und Touristen waren unterwegs...….
Gestern gings dann von Christchurch nordwärts nach Hanmer Springs. Hanmer liegt "in den Bergen" (860 MüM), was man hauptsächlich an den tieferen Temperaturen feststellen konnte. Hinter Hanmer gäbe es ein grosses Skigebiet, doch es darf nicht mit unseren Skigebieten verglichen werden..... In Hanmer besuchten wir dann die Hanmer Springs, die warmen Quellen. Es gibt hier verschiedene Pools mit Wassertemperaturen zwischen 28 und 42 Grad. Eine willkommene Abwechslung, auch wenns für Nils etwas zu warm war und er während der Nacht dann etwas leiden musste...…
Heute gings dann weiter nordwärts, zuerst nach Kaikoura. Hier haben wir noch einmal 2 Seal-Kolonien besucht, konnten noch einmal den springenden Delfinen zusehen. Unser nächstes Ziel war Blenheim bzw. unser favorisiertes Rebgut. Leider kamen wir zum falschen Zeitpunkt und das ganze Geschäft war geschlossen. Wahrscheinlich sind die meisten bei den Erntevorbereitungen. So ging es halt dann direkt nach Picton, wo wir morgen die Fähre zur Nordinsel nehmen werden.
27. März 2016
Gestern gings um 05.00 Uhr wiederum los mit melken. Nach dem Zmorgen war zuerst Osternest-Suchen, dann Social-Time" angesagt, d.h. wir besuchten zuerst Claudia und Christian Luginbühl mit ihren Kindern auf ihrer Farm. Sie sind von Kirchdorf nach NZ ausgewandert, Chrigu habe ich 2005 auf Pauls Farm zum ersten Mal getroffen. 
Anschliessend gingen wir mit Paul und Daniela zu den Thompson-Sisters. Rose 71, Phillis 79 und Ivy 86 bewirtschaften zusammen ihre Familienfarm mit 15 Kühen und 3 Kälbern. Dies noch mit einem ganz alten Melkstand.....jedoch perfekt in Schuss gehalten und vom Inspektor mit einem sehr gut benotet. Rose hat neben vielen anderen Souvenirs eine riesige Salt and Pepper Sammlung. Einfach genial, einzigartig und witzig diese 3 old Ladies...…
Vor dem Melken konnten wir die selber gefärbten Ostereier endlich tütschen..... Etwas Schweizer Osterfeeling..... Nach dem Melken beschlossen wir den Tag im Pub von Otautau.
Heute morgen nach dem Zmorgen war es nicht ganz einfach, Abschied von Paul und Dani zu nehmen! Wann und wo wir uns wohl wiedersehen? Spätestens 2023 in Ireland am Rugby-World-Cup (wir haben einen gemeinsamen Vertrag abgeschlossen).
Der Inland-Flug nach Christchurch war genial: super Wetter, Sicht bis zu den Southern Alps. Hier haben wir wiederum die Innenstadt besucht, die Sonne vor dem Motel genossen und den Abend in Mc Donalds abgeschlossen (An Ostern sind alle Läden geschlossen, kaufen konnten wir unser Znacht leider nicht...…)
25. März 2016
Gesten waren wir dann doch noch bei den Moeraki Bouldern. Genial, diese Stein/Felsformationen. Anschliessend ging es via Dunedin nach Invercargill. In Dunedin besuchten wir die Cadburry-Schoggifabrik sowie unseren "Greenstone-Laden". In Invercargill war Glowing Sky auf unserer "to do" List. Doch leider verkaufen sie unsere Maori-T-Shirts nicht mehr, lediglich Merino- Produkte. So deckten wir uns halt mit diesen ein...… 
Dann wars endlich soweit, wir trafen auf Pauls Farm ein. Ein herzliches Wiedersehen nach 4 Jahren. Obwohl wir ja in Kaikoura zusammen unterwegs waren, gab es wiederum viel zu erzählen.
Heute morgen war dann um 05.00 Uhr Tagwache und los ging es mit melken..... Noch etwas langsam, aber ganz verlernt habe ich es nicht...... Nach dem Kälberfüttern, den Pigs, Eseln, Hühner fuhren wir dann für einen kurzen Ausflug nach Bluff, bevor es wieder mit melken los ging. Auch die Jungs versuchten es, wurden aber mehr nass und dreckig.....
23. März 2016
Gestern waren wir in Kaikoura auf der Dolphin-Bootsfahrt. Dabei durften wir mehrere Schulen mit über 300 Tieren beobachten. Geniale Tricks und Flüge haben sie uns dabei in freier Natur gezeigt. Zudem konnten wir einige Blue-Sharks (Haie) sehen. Sie sehen mit ihren 2 Metern zwar recht munzig aus, aber ich möchte ihnen trotzdem nicht begegnen. 
Heute früh gings los Richtung Süden. Etwas ausserhalb von Kaikoura war bereits wieder eine Delfingruppe am springen und spielen. Und das nur 50 Meter ausserhalb der Küste. Nun sind wir in Moeraki. Die Moeraki Boulders haben wir infolge Flut noch nicht recht gesehen. Dies folgt morgen. Wir waren jedoch, wie immer hier, beim Lighthouse und haben dort die Seals und Penguins beobachtet. Man ist hier wirklich Mitten drin und muss überall aufpassen, dass man ihnen nicht in die Quere kommt. Doch vom Geheimtipp aus dem Jahr 2002, als ich als einziger dort draussen war, ist mittlerweile ein recht bekannter Touristenpunkt geworden...... Aber immer noch genial.....
21. März 2016
Christchurch hat sich seit dem Erdbeben zwar verändert, aber die Schäden sind immer noch stark sichtbar. Der Wiederaufbau ist weit fortgeschritten, aber der alte Charme fehlt..... Wir haben in ChCh dann noch das Arctic Center besucht sowie den Hausberg. Und natürlich unseren ersten Rugbymatch..... Genial! 
Nun sind wir mit Uncle Paul und Daniela in Kaikoura, wo wir die Robben besucht haben bzw. Muscheln und Steine gesucht haben. Und zum ersten Mal konnte ich ein paar Minuten im recht kalten und welligen Meer schwimmen...... Wir geniessen es momentan einfach bei rund 30 Grad...…
18. März 2016
Nach zwei sehr langen Flügen sind wir in Christchurch angekommen. Alle noch etwas müde, aber wir haben die Flüge perfekt gemeistert und alle sogar etwas geschlafen im Flugzeug. Bei der Autovermietstation mussten wir dann feststellen, dass die Gesetze seit dem letzten Mal geändert haben..... Obwohl uns in der Schweiz zugesichert wurde, dass wir keine internationale Übersetzung von Führerausweis brauchen, fehlte dieser halt dann trotzdem...... Nach einer Stunde Warten hatten wir den dann auch endlich in den Händen.... Dafür haben wir in der Zwischenzeit schon ganz viele Souvenirs entdeckt....... Nun sind wir auf dem Campingplatz, versuchen den Jetlag in den Griff zu bekommen und geniessen unser erstes Nachtessen auf Kiwi-Boden. It's great to be back!